Mario Stecher

österreichischer Nordischer Kombinierer, Skisporttrainer und -funktionär; Olympiasieger 2006 und 2010 mit dem Team; Weltmeister 2011 mit dem Team (Großschanzen und Normalschanze), WM-Zweiter 1999 im Sprint, 2001 mit dem Team und 2013 auf der Normalschanze; Gesamtweltcup-Zweiter 1998; vielf. österr. Meister; später als Trainer für den Österreichischen Skiverbands (ÖSV) tätig, ab 2024 Sportdirektor des ÖSV

Erfolge/Funktion:

Olympiasieger 2006, 2010 (jew. Team)

Doppel-Weltmeister 2011 (Team)

WM-Zweiter 1999 (Sprint), 2001 (Team)

2013 (Gundersen/Normalschanze)

Weltcup-Zweiter 1998

* 17. Juli 1977 Eisenerz

Seit seinem sensationellen Sieg am Holmenkollen 1994 zählt Mario Stecher zur absoluten Weltspitze der nordischen Kombinierer, auch wenn er nur sporadisch ganz große Erfolge feiern konnte, wie etwa mit der Silbermedaille anlässlich der Heim-WM 1999 in Ramsau. Danach stürzte der Steirer in ein hartnäckiges Leistungstief, was zum einen Folge einer schweren Verletzung war, zum anderen aber auch mentale Ursachen hatte, da er teamintern die Leaderposition an Felix Gottwald hatte abgeben müssen. Aber Stecher kämpfte sich aus dem Tief, gewann 2006 wieder eine Weltcup-Konkurrenz und war daher auch Fixstarter bei den Olympischen Spielen in Turin. Dort blieb es ihm vorbehalten, das österreichische Team als Schlussläufer zu Gold zu führen, ein Kunststück, das das österreichische Quartett 2010 in Vancouver wiederholte. Noch sensationeller waren jedoch Stechers Zielsprints bei ...